Wie man auf negative Prüfungsergebnisse professionell reagiert
- office715593
- 31. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Nicht jede Mieterprüfung führt zu einem positiven Ergebnis. Wenn ein Antrag aufgrund von Hintergrund- oder Bonitätsinformationen abgelehnt werden muss, ist ein sachlicher, transparenter und respektvoller Umgang entscheidend. In vielen Rechtsordnungen besteht die Pflicht, den Bewerber darüber zu informieren, dass die Entscheidung ganz oder teilweise auf einer Auskunft oder einem Screening-Bericht beruht, und ihm Einsicht in den verwendeten Bericht zu ermöglichen.
Vermieter sollten dem Bewerber daher eine Kopie oder Zugriffsmöglichkeit auf den relevanten Bericht anbieten sowie erläutern, wie er fehlerhafte oder veraltete Einträge anfechten kann. Diese Vorgehensweise erfüllt nicht nur rechtliche Vorgaben, sondern zeigt auch Professionalität und Fairness. Klare, respektvolle Kommunikation reduziert Konfliktpotenzial, schützt die eigene Reputation und signalisiert, dass Entscheidungen auf nachvollziehbaren Kriterien und nicht auf Willkür beruhen.

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